Wild, wild Canada

Huhu,

es wird ja mal wieder Zeit, dass ich hier was schreibe. Die letzten zwei Wochen waren sehr schön. Ich hatte nicht allzuviele Tage, an denen ich allein auf die Kinder aufgepasst habe, dafür viele, an denen ich etwas mit der Familie unternommen habe. Zum Beispiel haben Doug, die Kids und ich eine Radtour entlang des Niagara Rivers gemacht, ich war mit Wendy und den Kindern in einem kleinen Wassersplashpark und Veronique und ich waren bei einer Pferderennbahn, wo es an diesem Tag ein Kinderprogramm mit Ponyreiten, Schminken usw. gab. An einem Abend habe ich  ein kanadisches Mädchen kennengelernt (sie ist auch 19, juhu ), sie heißt Angelina, hört sehr gerne HipHop, sieht ein bisschen aus wie Christina Aguilera und ist aber nett Wir waren zusammen im Casino und haben ein bisschen gezockt .

Das letzte Wochenende waren die Longs und ich auf einem Campingtrip in Awenda, direkt am "Georgian Bay", einer riesigen Bucht des Lake Huron. Wir sind am Freitagmorgen losgefahren und als wir gegen Mittag dort ankamen, hat es entgegen unserer Erwartung nicht geregnet. Im Gegenteil, das Wetter war das ganze Wochenende über super.
Der Campingplatz war ganz anders als die typischen Campingplätze in Deutschland. Er lag mitten im Wald und es war auch nicht ein großer Platz, sondern viele kleine Plätze verteilt im Wald. Man hat einen dieser Plätze für sich alleine zugewiesen bekommen, d.h. man hat seinen Nachbarn kaum gesehen, da der ja 50 Meter weit entfernt war und ganz viele Bäume dazwischen waren, sehr cool, vorallem Nachts!
Nachdem Wendy und Doug das Zelt aufgebaut hatten, sind wir erstmal zum Strand gefahren. Abends haben wir leckeres Steak und Folienkartoffeln gegessen und später am Lagerfeuer Marshmallows geröstet.
Die Nacht war dann eher kurz, Dougs Schnarchen, Devons Schnupfen und der Reisverschluss der "Zelttür", wenn jemand rausmusste, haben mich ein wenig vom Schlafen abgehalten. Mit 5 Leuten in einem Zelt zu schlafen ist eben nicht soo toll

Am nächsten Morgen habe ich mir ein paar Erdnüsse geschnappt und die Chipmunks (nordamerikan. Minieichhörnchen) gefüttert. Die waren ja soooooo niedlich, und manche haben mir sogar aus der Hand gefressen. Danach haben wir einen Spaziergang gemacht, auf dem wir Wasserschlangen, wunderschöne Schmetterlinge und ein Reh gesehen haben. Am Nachmittag waren wir in Saint-Marie among the Hurons, einem Outdoor-Museum über ein ehemaliges Missionarslager. Sehr interessant. 
Am Abend gab es wieder ein Lagerfeuer und ich kann jetzt perfekte Marhsmallows rösten. 
Am nächsten Tag sind wir nachdem alle Campingutensilien im Auto verstaut waren nocheinmal zum Strand gefahren. Sehr entspannend, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich von Devon dazu genötigt wurde, ihn unter soviel Sand wie nur möglich zu vergraben.  
Die Rückfahrt verlief glücklicherweise relativ ruhig, die Kinder waren wohl auch müde .

Fotos gibts natürlich auch: http://ansenlein.spaces.live.com/ 
Es tut mir leid, dass ich nur Fotos von mir oder Landschaften online stelle, aber ich will die Fotos von den Kindern nicht jedermann zugänglich machen. Wer also unbedingt ein Bild mit den Kids sehen möchte, e-mail an mich 

Heute bekommen wir noch ganz viel Verwandtenbesuch, Devon hat Geburtstag!

bis bald,

Anne

 

31.7.07 05:31

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